Dorfregionen

Die Förderung der Ortschaften sind genauso wichtig, wie die Konversion in der Kernstadt Bergen. Wir kennen alle den Begriff „Dorferneuerung“. Aus der Dorferneuerung ist bereits einiges finanziert worden, zuletzt in erheblichem Umfang in Bleckmar. Hier sind beispielhaft der Ausbau der Straßen Landwehr und Klötzenhof, zudem die Dachinstandsetzung eines Ortsbild prägenden Gebäudes zu nennen.

Das Land Niedersachsen hat nun ein dauerfinanziertes Nachfolgeprogramm aufgelegt. Es handelt sich um das Dorfentwicklungsprogramm. Hier können wir nun Förderbereiche festlegen und beantragen, die nicht mehr nur einzelne Ortschaften betreffen, sondern für unsere Stadt mit den Dorfregionen „Süd“ und „Nord“ mehrere Ortschaften einschließen. Diese Mittel umfassen bis zu 63 % der öffentlichen Investitionen und bis zu 25 % für private Investitionen. Falls die Maßnahmen Ziele des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes umsetzen, ist eine Erhöhung des Zuschusses bei öffentlichen Maßnahmen um 10 %, bei privaten Maßnahmen um 5%, möglich. Es ist möglich, aus diesen Mitteln private und öffentliche Erhaltungsmaßnahmen zu finanzieren oder auch Projekte, die für die Orte identitätsstiftend oder -erhaltend sind. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Gestaltung dörflicher Freiflächen und Plätze, den Erhalt und die Gestaltung Ortsbild prägender Gebäude, die Schaffung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen oder von Freizeit- und Nacherholungseinrichtungen handeln. Auch hier muss sich die Stadt mit eigenen Mitteln an der Finanzierung beteiligen.
 

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