Grundschule

Die Kinderzahlen in Bergen steigen. Junge Familien ziehen weiterhin nach Bergen. Das ist eine sehr gute Entwicklung, die uns jedoch auch zwingt, schnell über unser Angebot und die Kapazitäten unserer Grundschulen nachzudenken.

Derzeit planen wir Neubauten und Erweiterungen von Kindertagesstätten, um die neu hinzukommenden Kinder betreuen zu können. Diese Kinder werden in nicht allzu ferner Zukunft eingeschult. Das bedeutet, dass unsere Schulkapazitäten nicht mehr ausreichen werden. Die Stadt Bergen ist als Träger der Grundschulen für die Gebäude zuständig.

Die Eugen-Naumann-Schule ist über 50 Jahre alt, die Hinrich-Wolff-Schule fast 83 Jahre. Trotz mehrfacher Anbauten und Containerlösungen ist es in der Hinrich-Wolff-Schule kaum möglich, genug Schülern Platz und dabei ein zeitgemäßes Lernumfeld zu bieten. Unser Ziel muss daher sein, schnell eine Lösung zu finden, die es ermöglicht, alle Kinder in einer modernen Unterrichtsumgebung zu beschulen. Diesen Anspruch müssen wir haben und durchsetzen. Deshalb soll die Verwaltung auf Antrag der CDU-Fraktion schnell eine Bedarfs- und Kapazitätsprüfung durchführen und ermitteln, ob eine weitere Schulerweiterung an der HWS einschließlich der dringenden Sanierungen ausreicht, oder ob der Neubau einer Grundschule an einem anderen Standort angestrebt werden soll.

Auf alle Fälle werden wir dazu erhebliche finanzielle Unterstützung des Landes benötigen. Ein Schulneubau oder eine aufwändige Sanierung mit Erweiterung finanziert sich nicht aus dem laufenden Haushalt. Darüber dürfen wir nicht die Grundschule Eversen, die Dahlhofschule Sülze und die Eugen-Naumann-Schule vergessen. Auch hier sind dringliche Maßnahmen zur Sanierung erfasst und müssen umgesetzt werden.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben