Verschuldung

Alle Themen, die wir in den letzten Wochen erläutert haben, verbindet eines: Alles muss bezahlt werden. Wir haben derzeit eine Verschuldung von rund 15 Millionen Euro. Bei allen Fördermaßnahmen haben wir in der Regel einen Eigenteil von ca. einem Drittel der Kosten. Allein der Eigenanteil aus der Städtebauförderung wird ca. 10 Millionen Euro betragen. Dazu kommen noch weitere notwendige Investitionen für Sanierungen und Neuplanungen von Gebäuden wie Feuerwehrgerätehäusern, Schulen, Turnhallen, Schwimmbad, Kindertagesstätten und Jugendzentrum oder Rathauserweiterung.

Der Schuldenstand wird sich innerhalb kurzer Zeit mindestens verdoppeln. Wenn wir dieses Szenario beherrschen wollen, muss immer gelten, dass Pflichtaufgaben Vorrang haben. Es wird also zukünftig auf verschiedene Dinge ankommen: möglichst hohe Förderungen anstreben durch durchdachte Projektdarstellungen - Abschmelzen von unnötigem Ballast bei den städtischen Liegenschaften durch Zusammenlegung von Funktionen und Veräußerung von nicht benötigtem Bestand – Effizienter Einsatz von Finanzmitteln durch nachhaltige Projekte – Erschließung neuer Einnahmequellen durch Umstrukturierung und neue Aufgaben bei den städtischen Betrieben – Wiederherstellung des steuerlichen Querverbundes (Verrechnungsmöglichkeit von Verlusten aus den Wirtschaftsbetrieben mit den Gewinnen aus den Stadtwerken Bergen) - Umstrukturierung  und Straffung der Verwaltung – Prioritätensetzung bei den freiwilligen Leistungen. Wir werden bei manchem Liebgewonnenen den Rotstift ansetzen müssen. Dafür steht am Ende aber eine moderne und durchsanierte Stadt, auf die wir gemeinsamen stolz sein werden.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben